Restschuldbefreiung: Die Chance für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

RESTSCHULDBEFREIUNG: DIE CHANCE FÜR ARBEITGEBER UND ARBEITNEHMER

Nichts spricht dagegen, Alles dafür.

Die Ausgangslage:

Natürlich ist es dem Arbeitnehmer unangenehm, wenn beim Arbeitgeber Gehaltspfändungen eingehen oder aber eine Lohnabtretung, z.B. aus Konsumdarlehen, die nicht mehr wie vereinbart bedient werden können, offengelegt wird. Was hat das zur Folge? Der Arbeitgeber wird sogenannter Drittschuldner und ist verpflichtet, zu prüfen, ob sich bei dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin pfändbare Beträge ergeben. Diese muss der Arbeitgeber sodann berechnen und an den pfändenden Gläubiger oder den Gläubiger der eine Lohnabtretung angezeigt hat, abführen. Dies führt regelmäßig zu einem erhöhten Arbeitsaufwand in der Personalabteilung des Arbeitgebers, der im Zweifelsfall auch dafür haftet, wenn z.B. der Höhe nach falsch oder bei Mehrfachpfändung an den falschen Beteiligten abgeführt wird.

Win-win Strategie aus Sicht des Arbeitgebers:

Welchen Vorteil hat das Restschuldbefreiungsverfahren jetzt also für den Arbeitgeber? Ab Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens ist es den Gläubigern nicht mehr möglich, die Forderungen im Wege der Einzelzwangsvollstreckung durchzusetzen. Wechselnde Pfändungen müssen jetzt nicht mehr bearbeitet werden. Aufgrund der Insolvenzeröffnung gibt es nur noch einen Ansprechpartner, nämlich den/die Insolvenzverwalter(in). Ein Insolvenzeröffnungsbeschluss ist für den Arbeitgeber eher ein positives Signal, denn er führt sofort zu einer Arbeitserleichterung. Etwaige Haftungsrisiken werden minimiert. Häufig ist es gerade auch bei größeren Arbeitgebern von großer Bedeutung, dass Unfallrisiken minimiert werden können. Ohne den ständigen Druck seiner Gläubiger kann sich der Arbeitnehmer wieder voll auf die Arbeit konzentrieren. Im Zuge der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und der Mitarbeiterbindung, die sich sicherlich auch auf die Leistungsbereitschaft auswirkt, nutzen bereits einige Unternehmen den für den Arbeitgeber kostenlosen Service und vermitteln betroffene Arbeitnehmer zum Teil über Vertrauensleute im Betrieb oder auch direkt an die Kanzlei Klaas & Kollegen Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Krefeld am Zoo. Seien auch Sie als Teil der Geschäftsleitung oder Personaler(in) der/die Impulsgeber(in), denn auch für Ihre Arbeitnehmer bringt das Restschuldbefreiungsverfahren viele Vorteile mit sich. Wir garantieren Ihnen bzw. Ihrem Arbeitnehmer kurzfristige Termine und eine kompetente und individuelle Beratung! Die bislang erfolgten Rückmeldungen waren alle durchweg positiv.

Win-win Strategie aus Sicht des Arbeitnehmers:

Für den Arbeitnehmer besteht eine echte Chance, sich bei erfolgreichem Durchlaufen eines Verbraucherinsolvenzverfahrens dauerhaft von den bestehenden Verbindlichkeiten zu befreien. Oft werden über Pfändungen nur Kosten und Zinsen getilgt, die eigentliche Hauptforderung jedoch nicht oder nicht vollständig. Nach erfolgreichem Durchlaufen des Insolvenzverfahrens werden Negativmerkmale bei der Schufa gelöscht. Im Briefkasten finden Sie keine „unliebsame Post“ wie z.B. Mahn- oder Vollstreckungsbescheide mehr, da ab Eröffnung des Verfahrens Schutz vor Einzelzwangsvollstreckungen besteht (das gilt auch für den Gerichtsvollzieher). Bei Erreichen gewisser Quoten in einem Verbraucherinsolvenzverfahren besteht sogar die Möglichkeit, die Regellaufzeit von 6 Jahren auf 5 Jahre bzw. auf 3 Jahre zu verkürzen. Auch ein Insolvenzplan, der zur sofortigen Restschuldbefreiung führt, ist unter gewissen Voraussetzungen denk- und machbar. Für einkommensschwache Arbeitnehmer besteht die sogar die Möglichkeit eine Stundung der Verfahrenskosten über die Staatskasse zu beantragen.

Die Insolvenz kann also eine echte 2. Chance für Sie darstellen. Wir informieren Sie gerne!